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Willkommen auf der Homepage des

Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ Seppenrade e. V.

hier erhalten Sie Informationen über den Verein, die Geschichte und die Ausbildung.

Mitgliederversammlung des Spielmannszugs

„Klingendes Spiel“ feiert 60-jähriges Bestehen

Mit Michelle Vierhaus, Leonie Greiwe und Ann-Kathrin Haverkamp wurden gleich drei neue Musikerinnen in die Seniorenabteilung des Seppenrader Spielmannszugs aufgenommen. Zudem ging es bei der Mitgliederversammlung am Samstag um die Vorbereitungen der Feiern zum 60-jährigen Bestehen der Musikantenriege.

Die Feiern zum 60-jährigen Bestehen werden der Höhepunkt im Vereinsleben des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ 2013 sein. Dafür wird sogar auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz verzichtet, wie die Mitgliederversammlung am Samstag beschloss.

Der Vorsitzende Sebastian Stimberg begrüßte zunächst die Musikleute, bevor Martin Hülk einen Blick auf das vergangene Jahr warf. Höhepunkte waren sicherlich die Teilnahme beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim und die Landesmeisterschaft in Stolberg, wo die Musiker die Qualifikation für die DM in Chemnitz schafften. Auf diese beiden Veranstaltungen ging Ann-Kathrin Westrup als musikalische Leiterin im Bericht der Ausbilder auch näher ein. „Unsere musikalische Darbietung hat die Wertungsrichter überzeugt. Wir seien Vorreiter, von denen sich andere Musikzüge eine Scheibe abschneiden könnten“, gab sie das Lob weiter. Stolz zeigte sich Westrup über die große Zahl der Ausbilder aus den eigenen Reihen, die Verantwortung für die jungen Musiker übernehmen.

»Unsere musikalische Darbietung hat die Wertungsrichter überzeugt. Wir seien Vorreiter, von denen sich andere Musikzüge eine Scheibe abschneiden könnten.« Ann-Kathrin Westrup

Trotz der Anschaffung teurer Musikinstrumente und hoher Fahrtkosten legte Kassierer Werner Niehues in Vertretung von Franz-Josef Tintrup eine ausgeglichene Bilanz vor. „Durch Auftritte allein wäre der Geschäftsbetrieb nicht zu bewältigen. Daher sind wir weiter auf unsere Tanzveranstaltungen angewiesen“, so Niehues. Der einstimmigen Entlastung folgte die Neuaufnahme von Michelle Vierhaus, Leonie Greiwe und Ann-Kathrin Haverkamp in die Seniorenabteilung.

Keine Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen. Sebastian Stimberg wurde als Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie seine Stellvertreterin Barbara Medding, Martin Hülk als Geschäftsführer mit Benedikt Lütke Volksbeck als dessen Stellvertreter, Franz-Josef Tintrup als Kassierer und Werner Niehues als zweiten Kassierer. Walter und Herbert Niehues als Tambourmajore und Ann-Kathrin Westrup ergänzen das Vorstandsteam, das durch die Beisitzer Mareike Hülk und Daniel Gosmann vervollständigt wird. Lisa Heckmann und Christian Schlinger werden im kommenden Jahr die Kasse prüfen. Die Mitglieds- und Fahrtkostenbeiträge werden 2013 nicht erhöht.

Klaus Bücker informierte über den Stand der Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier. Am 27. Januar (Sonntag) wird im Fotostudio Marquardt ein Foto vom gesamten Spielmannszug gemacht. Das große Jubiläumskonzert findet am 14. April (Sonntag) in der Aula der Realschule statt. Der Galaabend, mit Ehrungen der Gründungsmitglieder und Jubilare, ist für den 14. und der Jubiläumsumzug mit Musikfest für den 15. September terminiert. Im Herbst soll das Jubeljahr mit einem großen Familienfest der Spielleute ausklingen.

Die Teilnahme an verschiedenen Wettstreiten und Musikfesten soll in der Stammgruppe besprochen werden. Fest steht nur, dass mit allen Spielleuten beim 31. internationalen Musikfest vom 7. bis 9. Juni in Malente teilgenommen werden soll. Hinzu kommen natürlich wieder die musikalischen Begleitungen vieler Veranstaltungen im Dorf, wie dem großen Schützenfest am ersten Juliwochenende.

Quelle: www.wn.de

Schnuppertag beim Spielmannszug

Kesselpauke und Querflöte

Seppenrade – 

Kesselpauke, Querflöte und Schellenbaum selbst ausprobieren konnten am Sonntag die Seppenrader Kinder beim Schnuppertag des Spielmannszugs.

Der „Schnuppertag“ am Sonntag war ein großer Erfolg für den Spielmannszug Seppenrade. Die aktuelle Jugendgruppe eröffnete nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Sebastian Stimberg die Veranstaltung mit den Stücken „Salut Bohemia“ und „The Lion Sleeps Tonight“. Dann konnten alle Besucher, ob jung oder alt, die zahlreichen Instrumente des Musikzuges ausprobieren und testen.

Die Faszination am Klang der einzelnen Instrumente war an den Gesichtern der Besucher abzulesen. Wie erzeuge ich einen Ton auf der Querflöte? Wie laut oder leise kann ich einen Ton spielen? Wie spiele ich die Kesselpauken? Mit wie vielen Schlägeln kann ich das Marimbaphon spielen? Solche und viele andere Fragen wurden den Ausbildern gestellt und konnten durch eigenes Ausprobieren in Erfahrung gebracht werden.

Zum Abschluss hatten die Ausbilder des Vereins mit allen Besuchern ein gemeinsames Body-Percussion-Stück erarbeitet. Die Rhythmen und Klänge am eigenen Körper bewirkten ein harmonisches Miteinander unter allen Beteiligten.

„Wir haben schon 20 neue Anmeldungen für die Ausbildungsgruppe im Jahr 2013 für den Bereich Flöte und Schlagwerk vorliegen“, sagte Ann-Kathrin Westrup, die musikalische Leiterin der Spielleute.

Der erste Unterricht startet am 14. Januar. Weitere Anmeldungen werden bis dahin noch entgegen genommen. Voraussetzungen für die Anmeldung sind: Spaß an der Musik, Freude am Lernen und Flöten. Mindestalter: neun Jahre, Schlagwerk Mindestalter zehn Jahre. Geprobt wird montags und mittwochs von 17.45 bis 19.15 Uhr im Vereinsheim.

 

VON MICHAEL BEER 

Quelle: Westfälische Nachrichten

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Nicole Hiller hat den Bogen raus

Seppenrade –

Da schneidet der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ nach 59 Jahren die alten Zöpfe ab, dass nur Männer beim vereinsinternen Schützenfest den Königstitel erringen können, schon übernimmt mit Nicole Hiller gleich eine Frau die Regentschaft über die Spielleute.

Aufgrund des schlechten Wetters am Samstagvormittag musste auf den Spaziergang zur Burg Vischering verzichtet werden. Als der Musikzug dann dort am frühen Nachmittag eintraf, schaute plötzlich die Sonne aus den Wolken. Das alte Königspaar, Helmut Nottenkämper und Ulrike Hartweg, dankte den Untertanen für die guten musikalischen Leistungen und die tatkräftige Mithilfe bei den vielen Veranstaltungen während ihrer zweijährigen Regentschaft.

Während sich eine Gruppe im Café Reitstall mit Kaffee und Kuchen stärkte, begann auf der Wiese vor der Burg die zweite Gruppe mit dem Kampf um die Königswürde. Die wurde erstmals nicht mit dem Gewehr, sondern mit Unterstützung des Vereins „Via Vendetta cum gaudio“ aus Hiddingsel mit Pfeil und Bogen im K.o-System ausgetragen. Was so einfach aussah, entpuppte sich schnell als ein schwieriges Unterfangen. Im Laufe des Wettkampfs aber trafen die Spielleute immer besser ins Ziel. Im Finale setzte sich dann Nicole Hiller gegen Christian Schlinger durch, und wurde erste Schützenkönigin des Musikzuges. Zum Mitregenten nahm sie sich Christoph Hartweg. Wer zuvor ausgeschieden war, konnte sich beim Axtwerfen auf einen dicken Holzklotz austoben.

Mit zwei Planwagen fuhren die Musiker am Abend zurück ins Rosendorf, wo im Gasthof Wember nach einem Abendessen das neue Königspaar einen geselligen Abend, an dem auch viele Senioren teilnahmen, mit dem Königstanz eröffnete.

VON MICHAEL BEER 

Quelle: Westfälische Nachrichten

Seppenrader Spielleute feiern zünftiges Oktoberfest

„Servus, gruezi und hallo“ hieß es beim Oktoberfest, zu dem der Seppenrader Spielmannszug Klingendes Spiel am Dienstagabend in sein Vereinsheim eingeladen hatte.

Das Gedränge war zwar nicht ganz so groß wie in einem Bierzelt auf der Wies‘n in München, dafür aber konnten sich die Lederhosen und Dirndl der Gäste sehen lassen. Neben einem süffigen Oktoberfestbier gab es für die Gäste Würstchen vom Grill und frische Brezeln, die von der Bäckerei Holtermann vor Ort gebacken wurden. Ein Discjockey sorgte mit der entsprechenden (Tanz-)Musi zu diesem Anlass für eine ausgelassene Stimmung.

 

VON MICHAEL BEER 

Quelle: Westfälische Nachrichten

Neuer Festplatz nimmt Gestalt an

Seppenrade –

Im nächsten Frühjahr steht den Seppenrader Vereinen der neue Festplatz zur Verfügung. Parallel zur Erschließung des neuen Baugebietes „Alter Sportplatz“ wird derzeit am neuen Festplatz gebaut.
Von Werner Storksberger

Das Gelände am nördlichen Ende des neuen Wohnbereiches hat mehrere Funktionen. „Wir betrachten die Fläche auch als Dorfplatz“, erläuterte Bürgermeister Richard Borgmann das Konzept. Bei dem Gelände soll es sich auch um einen Treffpunkt für die Jugend handeln. Darüber hinaus wird durch diese Fläche ein Abstand zu möglichen „Lärmquellen“ – dem Spielmannszugheim und den Tennisplätzen – gewährleistet. Auch diese Vereine können natürlich den Platz nutzen. Um die angrenzenden Baugrundstücke zu schützen, umschließt ein Lärmschutzwall das gesamte Areal.

Konflikte zwischen den Nutzern des Platzes und den künftigen Bewohnern des Gebietes sieht Borgmann nicht. Der Festplatz sei im Bebauungsplan abgesichert, die Abstände entsprächen den gesetzlichen Vorgaben. Außerdem will die Stadt lediglich einige wenige Traditionsveranstaltungen auf dem Platz genehmigen.

Und da steht die Kommune auch bei den Vereinen im Wort. Zwölf Vereine hatten nämlich vor Jahren den ehemaligen Festplatz an der Kastanienallee angelegt. Mit großem ehrenamtlichen Engagement war die Anlage dort gebaut worden. Als das neue Baugebiet vor Jahren entwickelt wurde, kollidierte der Platz natürlich mit der Bebauung.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Traum für Spielmannszug wurde wahr

„Klingendes Spiel“ Seppenrade mit sehr gutem Erfolg beim Deutschen Orchesterwettbewerb

Davon träumt jeder Musiker: Einmal beim Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW) auf der Bühne stehen und sich einer hochkarätigen Jury zu präsentieren. Dieser Traum wurde an  Christi Himmelfahrt wahr für 48 Musiker und Musikerinnen des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ Seppenrade. Als einziger Spielmannszug unter insgesamt 115 Laien-Orchestern aus 16 Bundesländern stellten sie sich dem Leistungsvergleich auf der Konzertbühne in Hildesheim. Alle Orchester aus insgesamt 15 verschiedenen Kategorien, darunter Jazz- und Blasorchester, Gitarrenensembles, Spielleutekorps, Zupf- und Akkordeonorchester sowie Big Bands hatten sich zuvor auf Landesebene für den DOW qualifizieren müssen. Den Seppenradern war dies als Preisträger von Nordrhein-Westfalen im vergangenen in Paderborn gelungen.

Über eine Woche lang erlebte die Stadt Hildesheim die besten Laienorchester aus ganz Deutschland mit über 4.500 Musikern und Musikerinnen. Für die hervorragende Organisation der Veranstaltung waren der Deutsche Musikrat als Veranstaltungsträger und der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit der Stadt Hildesheim verantwortlich.

Unter  der Leitung von Ann-Kathrin Westrup präsentieren die Spielleute aus Seppenrade in ihrem Wertungsspiel drei Musikstücke. Mit „Spectaculum“ und „Vietnam Spring“ konnten sie wie schon beim Landeswettbewerb in Paderborn die Jury überzeugen. Die Jury lobte die besonders gute Intonation der Flöten und den Gesamtklang des Orchesters, insbesondere mit dem tiefen Flötenregister (Alt- und Bassflöten). Besonders erwähnenswert fand die Jury auch das Schlagzeugregister, dass sich trotz der personell starken Besetzung schön und dezent in den Gesamtklang des Orchesters eingebunden habe. Die Entwicklung des Vereins von einem klassischen Spielmannszug zu einem modernen Spielleuteorchester könne vorbildlich für andere Spielmannszüge sein. Leichte Unsicherheiten hatte die Jury lediglich beim Wahlpflichtstück „Pictures of Life“ bemerkt. Mit 22,3 von 25 möglichen Wertungspunkten bestätigte die Jury den Seppenradern dennoch insgesamt eine sehr gute Leistung. Mit dieser Wertung lag der Spielmannszug aus Seppenrade im oberen Drittel aller 115 bewerteten Orchester.

Ihr vollständiges Konzertprogramm boten die Spielleute aus dem Rosendorf im etwa einstündigen Rahmenprogramm auf der Open-Air-Bühne in der Hildesheimer Innenstadt, bevor am Freitagnachmittag die Heimreise nach Seppenrade angetreten wurde. Organisationsleiter Herbert Niehues zeigte sich von der Veranstaltung und dem Ergebnis hellauf begeistert. „Als einziger Spielmannszug haben wir unsere Besetzungsform beim Deutschen Orchesterwettbewerb würdig vertreten und sehr viel Anerkennung bekommen. Hier dabei gewesen zu sein, hat Spaß gemacht und war für alle Musiker ein besonderes Erlebnis.“

In seiner Pressemitteilung bedankt sich der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ besonders bei der Volksbank Seppenrade und der Sparkasse Westmünsterland, mit deren finanzieller Unterstützung im Hinblick auf die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb noch wichtige Instrumente angeschafft werden konnten.

 

 

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