Zeitungsbeiträge

Spielmannszug Seppenrade auf Reisen

Musiker steigen hoch hinauf

Abwechslungsreiche Tage erlebten die Musiker des Spielmannszuges Seppenrade jetzt während ihrer viertägigen Reise ins Rheinland.

Abwechslungsreiche Tage erlebten die Musiker des Spielmannszuges Seppenrade jetzt während ihrer viertägigen Reise ins Rheinland. Foto: Spielmannszug

Seppenrade –

Auf ins Rheinland: Das war jetzt das Motto des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“. Für vier Tage bezogen die Musiker Quartier in der Jugendherberge Bad Honnef. Das Programm bot jede Menge Abwechslung – von Gruseligem bis hin zum „Gipfelsturm“.

Die Jugendherberge in Bad Honnef war jetzt für vier Tage Ziel des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“. Bei einer Stadtrallye erkundeten die Musiker aus Seppenrade die Gegend. Außerdem standen unter anderem Aktionen wie das Bemalen von T-Shirts, verschiedene Spiele, Improvisationstheater, eine Olympiade und ein Ausflug ins „SeaLife“ auf dem Programm. Auch eine Nachtwanderung durfte nicht fehlen.

Am letzten Tag musste der Verein zwar schon am Morgen die Zimmer in der Jugendherberge räumen, die Gruppe nutzte jedoch die Zeit und legte einen Zwischenstopp am Drachenfels ein, heißt es in einer Pressemitteilung des Spielmannszuges. Die Musiker besuchten den dortigen Reptilien-Zoo und wanderten auf die Spitze, wo sie mit einer tollen Aussicht belohnt wurden. Zurück ging es dann – zum Glück – mit der Bergbahn.

Quelle: wn.de

Dankeschönabend für Rosenfest

Helfer Von Anstrengungen erholt

Der Vorsitzende des Heimatvereins Seppenrade, Friedhelm Landfester, begrüßte die Helfer des Rosenfestes zum Dankeschönabend.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Seppenrade, Friedhelm Landfester, begrüßte die Helfer des Rosenfestes zum Dankeschönabend. Foto: mib

Lüdinghausen –

„Viel geregnet, wenig Sonne, nass geworden ohne Wonne. War uns aber auch egal, klappt vielleicht das nächste Mal“, war das Resümee von Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, beim Dankeschönabend für die vielen freiwilligen Helfer im Rosengarten am Freitagabend.

Von Arno-Wolf Fischer

„Beim 50. Fest in diesem Jahr hatten wir doch mehr Glück. Vier Wochen liegt das Rosenfest zurück und wir haben uns von den Anstrengungen erholt“, fuhr Landfester fort. Er dankte der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, dem SV Fortuna, der Hüwelgemeinschaft, dem Kirchenchor, dem Tennisverein, der Plattdeutschen Verein, der Landjugend und vielen gemischten Gruppen. Ausdrücklich zog er in diesen Dank auch die Vertreter der Polizei, des Ordnungsamtes, des Sicherheitsdienstes und die Mitarbeiter des Bauhofs mit ein.

Wir haben uns von den Anstrengungen erholt.

Friedhelm Landfester

 Neben den traditionellen Tonkrügen, die jeder Helfer erhielt und sich immer wieder mit kühlen Getränken von Mitgliedern des Kegelclubs „Die Holzhacker“, füllen lassen konnte, gab es zur Stärkung ein deftiges Essen.

Der Spielmannszug „Klingendes Spiel“, den Landfester nach dem großen Erfolg der Musiker am letzten Sonntag schon in der „Europaleague“ spielen sah, untermalte mit seiner Musik den stimmungsvollen Abend.

Quelle: wn.de

Internationale Musiktage

„Klingendes Spiel“ gewinnt in Bösel

Wusste bei seiner ersten Teilnahme an den Internationalen Musiktagen direkt zu überzeugen: der Spielmannszug „Klingendes Spiel“.

Wusste bei seiner ersten Teilnahme an den Internationalen Musiktagen direkt zu überzeugen: der Spielmannszug „Klingendes Spiel“. Foto: Spielmannszug

Seppenrade –

Die Reise ins Oldenburger Münsterland hat sich gelohnt: „Klingendes Spiel“ aus Seppenrade gewann bei den Internationalen Musiktagen in Bösel in der Kategorie Spielmannszüge den ersten Platz. Eine besondere Ehrung wurde der Dirigentin Ann-Kathrin Stimberg zuteil.

Schon mehrfach war der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ Seppenrade zu den Internationalen Musiktagen nach Bösel im Kreis Cloppenburg eingeladen worden. Bei der 54. Auflage dieser Veranstaltung reisten die Seppenrader nun erstmals als Teilnehmer in die Euro-Gemeinde im Oldenburger Münsterland. „Unter dem Motto „Europa zu Gast in Bösel“ zeigten verschiedene musikalische Formationen aus Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Italien, den Niederlanden und Deutschland, dass Musik über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg für Verständigung und gute Stimmung sorgen kann“, hießt es in einer Pressemitteilung des Spielmannszuges.

Der Wettbewerb war unterteilt in die Kategorien Orchester, Big Band, Showklasse, Brassbands, Drumbands, Spielmannszüge und Majoretten. Unter der Leitung von Ann-Kathrin Stimberg präsentierten die Seppenrader die „Blue Ridge Saga“ und gewannen damit den Siegerpokal für den ersten Platz in der Spielmannszugklasse. Für ihre Leistung als Dirigentin erhielt Stimberg zudem eine Goldmedaille. Der Tagessieger des Gesamtwettbewerbs durfte sich zusätzlich über den Böseler Euro-Cup freuen. Für die drei Erstplatzierten gab es zudem Geldpreise. Hierbei erreichten Spielleute aus dem Rosendorf einen stolzen achten Platz unter insgesamt 29 Wettbewerbsteilnehmern. Tagessieger wurde das Stadtorchester der Feuerwehr Norden vor dem Sinfonischen Blasorchester Wehdel.

Beim internationalen Festumzug mit über 30 Gruppen aus sieben Nationen säumten zahlreiche Besucher die Straßen und Plätze in Bösel. Angeführt von Tambourmajor Herbert Niehues zogen die Spielleute aus Seppenrade nach der Parade in das Euro-Zelt ein. Dort stimmten sich alle Musiker mit einer Party auf die anschließende Siegerehrung ein, heißt es in der Presseinformation weiter.

Quelle: wn.de

Seppenrader Rosenfest

Rundum gelungener Auftakt

Die Eröffnung des Rosenfestes gestaltete der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ musikalisch.

Die Eröffnung des Rosenfestes gestaltete der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ musikalisch. Foto: mib

Seppenrade –

Zum 50. mal feiert ein ganzes Dorf – Jung und Alt – gemeinsam drei Tage lang. Los ging es am Samstagabend mit der feierlichen Eröffnung des Rosenfestes auf dem Kirchplatz. Den Schlusspunkt wird das Feuerwerk am Montagabend setzen.

Von Michael Beer

„Schade, dass die Durchführung von Rosenfesten keine olympische Disziplin ist. Wir hätten sicherlich eine Goldmedaille gewonnen“, sagte Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, zur Eröffnung des 50. Rosenfestes. Dass der Aufbau für dieses Fest kein Zuckerschlecken war, musste Landfester am eigenen Leib erfahren. Er war am Freitag gestürzt und hatte sich am Arm und Kopf verletzt, was ihn aber nicht davon abhielt, die vielen Besucher, die bei herrlichem Wetter auf dem Kirchplatz erschienen waren, am Samstagabend zu begrüßen. Nicht umsonst hieß das Motto „50 Jahre und kein bisschen müde“.

„50 Jahre und kein bisschen müde“

Der Vorsitzende dankte der Katholischen Kirchengemeinde, die bei der Neugestaltung des Kirchplatzes für die Wünsche des Heimatvereins ein offenes Ohr hatte. Dank sagte er auch den rund 400 freiwilligen Helfern, die an den drei Festtagen im Einsatz sind. Nach der musikalischen Eröffnung durch den Spielmannszug „Klingendes Spiel“ begann zur Musik der Gruppe „Trio 2night“ ein langer und sehr stimmungsvoller Tanzabend auf dem Kirchplatz. Ebenfalls getanzt wurde bis in den frühen Morgen bei der „Disco“ für das etwas jüngere Publikum im Rosengarten.

Am heutigen Montag öffnet die Cafeteria im Rosengarten bereits um 13.00 Uhr ihre Pforten. Die Kinder übernehmen ab 14.30 Uhr das Kommando, wenn es für sie Attraktionen auf der Kirmes gibt. Um 15.30 Uhr ist die Wolfsburger Figuren Compagne wieder zu Gast. Sie führt das Stück „Freunde“ auf der Bühne des Musikpavillons für die kleinen Besucher auf. Die Gruppe „Final Edition“ spielt ab 20.00 Uhr zum Tanz auf, der gegen 22.00 Uhr vom großen Höhenfeuerwerk kurz unterbrochen wird.

Quelle: wn.de

50. Volks- und Rosenfest

Eine ungeplante Erfolgsgeschichte

Das ganze Dorf und viele Besucher sind jedes Jahr auf den Beinen, wenn in Seppenrade das Volks- und Rosenfest stattfindet.     

Das ganze Dorf und viele Besucher sind jedes Jahr auf den Beinen, wenn in Seppenrade das Volks- und Rosenfest stattfindet.      Foto: Archiv Heimatverein

Seppenrade –

Eigentliche sollte die Premiere vor 50 Jahren nur etwas Geld in die klamme Dorfkasse spülen. Eine Neuauflage des damaligen Volksfestes hatten die Seppenrader nicht geplant. Dann aber kam alles anders.

Von Michael Beer

Ein besonderes Jubiläum feiert der Heimatverein an diesem Wochenende mit dem 50. Rosenfest. Dabei hatten die Initiatoren etwas ganz anderes im Sinn, als sie zum ersten Volksfest 1967 einluden. Seppenrade hatte gerade die Silbermedaille im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewonnen. Nun sollte dieser Erfolg vergoldet werden.

Das aber kostete Geld. Und die Gemeindekasse gab damals nicht viel her, um alle Pläne umzusetzen und auch die öffentlichen Anlagen entsprechend herzurichten. Viele private Hausbesitzer waren dem Wunsch bereits gefolgt, ihre Vorgärten neu und offener zu gestalten.

„Sportliche“ Wettkämpfe

So entschloss sich der Verkehrsverein, den es neben dem Heimatverein gab, mit einem Volksfest Geld in die leeren Kassen zu holen. Heinrich Muhle, Helmut Gudorf als Vertreter der Wirte und Tönne Hellkuhl nahmen sich der Aufgabe an, unterstützt vom Heimatverein mit dem damaligen Vorsitzenden, Rektor Everhard Reckers, der 1968 von Heinrich Schlütermann abgelöst wurde.

Kaum ein Verein des Dorfes fehlte, als nach dem Festumzug und dem Gedenken an die Verstorbenen am Ehrenmal auf dem Schulhof der Marienschule die „sportlichen“ Wettkämpfe ausgetragen wurden, zum Beispiel ein Fußballspiel auf Stelzen. Die Voltigierer des Reitervereins zeigten einen Ausschnitt ihres Könnens. Auf dem Kirchplatz floss anschließend das Bier in Strömen, denn die „Happy Hour“ gab es da schon in Seppenrade. „Drei Bier ’ne Mark“ hieß das Motto, als der Gerstensaft aus dem Gänselieselbrunnen floss. Der krönende Abschluss wurde in Naundrups Halle gefeiert. Der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ und die Dorfmusikanten sorgten schon bei der Premiere für musikalische Unterhaltung.

Stierkampf

Der finanzielle Erfolg war so groß, dass an der Idee des Volksfestes festgehalten wurde. So fand 1968 sogar ein Stierkampf auf der Wiese am Naundrups Hof statt, wobei sich die „Toreros“ Ludwig Entrup und Berthold Schlütermann mehr bewegten als der lahme Stier „Zorro“, der wohl aus einem Streichelzoo kam.

Das Dorf wurde 1969 nicht nur mit der Goldmedaille im Bundeswettbewerb für sein Engagement zur Verschönerung ausgezeichnet – mit den Erlösen aus den Volksfesten und vielen Spenden, die Heinrich Muhle und seine Mitstreiter sammelten, ließ sich auch die Idee umsetzen, einen Rosengarten auf der alten Müllkippe anzulegen. Das brachte Heinrich Muhle, dank seines Engagements, schnell den Titel des „Rosenmeisters“ ein.

Fernsehübertragung

Nach der Einweihung des Rosengartens und der Ernennung zum dritten Rosendorf in Deutschland im Juli 1972 lag es auf der Hand, das Volksfest in Rosenfest umzutaufen und es im Rosengarten parallel zum Kirchplatz stattfinden zu lassen. Der Verkehrsverein war mittlerweile aufgelöst und in den Heimatverein übernommen worden. Das Festprogramm wurde Jahr für Jahr erweitert. Mitte der 70er Jahre kamen als Ergänzung die Fahrgeschäfte der Familie Küchenmeister aus Herford für die Kirmes hinzu, die für noch mehr Gäste sorgten. Zum zehnjährigen Bestehen des Rosengartens berichtete sogar das Fernsehen live mit Moderatorin Christine Westermann über die Königin der Blumen und die wunderschöne Anlage in Seppenrade. „Die Klostertaler“ aus Österreich spielten 2007 als Highlight zum 40. Rosenfest in Seppenrade auf.

Überraschung

Bewährt hat es sich im Laufe der Jahre, dass es zwei Plätze für das bunte Treiben gibt: den Kirchplatz, wo das etwas ältere Publikum feiert, und den Rosengarten, wo sich die Jugend bei der passenden Musik vergnügt. Für den Sonntagabend hielt der Heimatverein immer eine besondere Überraschung für Familien im Rosengarten bereit. Neben vielen bunt illuminierten Figuren, die ganz besonders den Kindern gefielen, warteten weitere Attraktionen auf die Gäste. Hatten die Seppenrader zunächst den Montagabend für sich selbst zum Feiern freigehalten, wurde dieser auch bei Gästen immer beliebter. Dafür sorgt seit vielen Jahren ein großes Höhenfeuerwerk, das mit Einbruch der Dunkelheit gestartet wird.

Ein Fest dieser Größenordnung ist aber nur durchzuführen, wenn viele Freiwillige und fleißige Hände den Heimatverein tatkräftig unterstützen. Und darauf kann sich der Verein seit fast 50 Jahren verlassen. So ist zum Beispiel der Löschzug der Feuerwehr seit dem ersten Fest als Zapfteam dabei. Schließlich wissen die Helfer, dass der Erlös der Veranstaltung am Ende zum großen Teil der Verschönerung des Dorfes und des Rosengartens zugutekommt

Quelle: wn.de

Jubiläumsveranstaltung beginnt Freitag

Vorbereitung fürs Rosenfest läuft

Die Rosenmänner haben alle Hände voll zu tun, um bis zur 50. Auflage des Rosenfestes in Seppenrade im Rosengarten alles auf Vordermann zu bringen. Am Montag wurden zunächst die Beete eingezäunt.

Die Rosenmänner haben alle Hände voll zu tun, um bis zur 50. Auflage des Rosenfestes in Seppenrade im Rosengarten alles auf Vordermann zu bringen. Am Montag wurden zunächst die Beete eingezäunt. Foto: Michael Beer

Seppenrade –

Das 50. Rosenfest in Seppenrade wirft seinen Schatten voraus. Bevor es am Wochenende (20. bis 22. August) wieder Tausende von Gästen in den Rosengarten und zum Kirchplatz locken wird, bleibt noch reichlich zu tun.

Von Michael Beer


Am Montag wurde mit den umfangreichen Vorbereitungen begonnen. Die Rosenmänner zäunten zunächst die vielen Beete ein, um die kostbaren Rosen zu schützen. Auch die ersten Lichterketten wurden bereits angebracht. Der Aufbau der vielen Stände wird in den nächsten Tagen folgen. Dann werden auch die Mitglieder der Landjugend beim Aufbau wieder kräftig mit anpacken.

Der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ eröffnet das bunte Treiben am Samstag um 19.30 Uhr auf dem Kirchplatz, wo ab 20 Uhr die Partyband „Trio 2night“ zum Tanz aufspielt. Zur gleichen Zeit startet auf der großen Tanzfläche im Rosengarten die Disconacht mit einem DJ vom Musicpark.

Quelle: wn.de

Schützenfest in Tetekum

Hartes Duell bis zum letzten Schuss

Um 17.13 Uhr steht nach einem spannenden Duell am Sonntag der neue Schützenkönig in Tetekum fest: Reinhard Spräner. der Kutsche präsentierte sich das alte Königspaar und später stand dann das neue Königspaar fest: Reinhard Spräner und Irene Schulze aufm Hofe.

Um 17.13 Uhr steht nach einem spannenden Duell am Sonntag der neue Schützenkönig in Tetekum fest: Reinhard Spräner. der Kutsche präsentierte sich das alte Königspaar und später stand dann das neue Königspaar fest: Reinhard Spräner und Irene Schulze aufm Hofe. Foto: mib

Seppenrade –

Mit dem 235. Schuss holt Reinhard Spräner den Vogel runter

Von Michael Beer

Reinhard Spräner, Geschäftsführer der vierten Kompanie der St. Johanni-Schützenbruderschaft in Tetekum, hat seit gestern eine Doppelfunktion. Mit dem 235. Schuss holte er um 17.13 Uhr den Rest des Holzvogels von der Stange, und ist nun der neue König. Zur Mitregentin erkor er sich Irene Schulze aufm Hofe, mit deren Ehemann Herbert er sich bis zum Schluss einen spannenden Kampf lieferte.

Bis zur letzten Minute hatten die Schützen kräftig angepackt, um den Festplatz in der Tetekumer Schweiz nach dem vielen Regen der letzten Tage herzurichten. Am Anfang der Woche war sogar daran gedacht worden, auf einen anderen Platz im Dorf auszuweichen. Die Mühen hatten sich am Ende aber gelohnt.

Mit der Generalprobe und dem anschließenden Tanzabend, bei dem das Festzelt gut besucht war, begann das viertägige Treiben am Freitagabend. Den lebenden und verstorbenen Mitglieder des Schützenvereins wurde in einem festlichen Gottesdienst in der St. Dionysius-Kirche und bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal am Samstag gedacht. „Es ist wichtig und richtig, dass wir denen gedenken, die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror geworden sind. Das Ehrenmal ist heute auch ein Mahnmal, weil zur gleichen Zeit, wo wir hier stehen, Kriege geführt werden, Kinder verhungern und Terroristen Bomben basteln“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Paul Hohenlöchter, bevor die Brass Band das „Lied vom Kameraden“ spielte. Vom Ehrenmal ging es zurück zum Kirchplatz. Hier spielten die Brass Band und der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ vor der vierten Kompanie und den vielen Besuchern den Zapfenstreich, der mit der Nationalhymne endete. Es herrschte eine festliche und stimmungsvolle Atmosphäre.

Alle vier Kompanien hatten sich zu Ehren des alten Königspaares, Matthias Engbert und Annchristin Schemmer, am Sonntagmittag auf der Festwiese aufgestellt, um das Paar mit Ehrendamen in der Kutsche beim Umzug zu begleiten, als plötzlich ein Gewitterschauer alle Schützen und Besucher ins Zelt trieb. So musste der Umzug verkürzt werden. Mit einem Parademarsch und dem Fahnenschlag wurde der Thron endgültig verabschiedet. „Haltet drauf, König zu sein ist toll!“, riet der alte König seinem Nachfolger und dankte für schöne vier Jahre. Unter der Vogelstange eröffnete der alte König mit dem ersten Schuss auf den Vogel den langen und spannenden Kampf um seine Nachfolge. Das neue Königspaar stand beim abendlichen Festball natürlich im Mittelpunkt. Mit dem traditionellen Frühschoppen, der am Montag um 10 Uhr im Festzelt beginnt, und mit Musik und Tanz fortgesetzt wird, enden die Festtage in Tetekum.

Quelle: wn.de

Sebastian Stegemann König des Spielmannszugs

Mikrofon als Wurfgeschoss

Das neue Königspaar  des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“, Sebastian Stegemann (mit Königskette) und Franziska Niehues, feierte am samstag mit den anderen Spielleuten.

Das neue Königspaar  des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“, Sebastian Stegemann (mit Königskette) und Franziska Niehues, feierte am samstag mit den anderen Spielleuten. Foto: mib

Seppenrade –

Sebastian Stegemann und Franziska Niehues bilden das neue Schützenkönigspaar beim Spielmannszug „Klingendes Spiel“. Trotz des miesen Wetters hatten sich am Samstag viele Spielleute auf den Weg vom Vereinsheim zum Hof Heckmann in Emkum gemacht, wo während der kurzen Regenschauer Schutz in einer Scheune gefunden wurde.

Von Michael Beer

Die neue Majestät wurde dieses Mal nicht mit dem Gewehr oder Pfeil und Bogen ermittelt, sondern mit einer überdimensionalen Dartscheibe, die auf dem Boden lag. Die alten „Mikrofone“ der „Comedian Harmonists“ dienten dabei als Wurfobjekte. Nach mehreren Runden musste dann ein Stechen um den punktbesten Werfer entscheiden, der am Ende Sebastian Stegemann war.

Nach dem Königswurf ging es mit dem Bus nach Lüdinghausen, wo in der alten Gaststätte Möllerfeld nach dem Abendessen ein stimmungsvoller Königsball das Fest abschloss.

Quelle:http://wn.de

4. Kompanie der Johanni-Schützen planen ihr Fest

Novum beim Zapfenstreich

Im Spielmannszugheim fand am Freitagabend die Mitgliederversammlung statt.

Im Spielmannszugheim fand am Freitagabend die Mitgliederversammlung statt. Foto: mib

 Seppenrade –

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In diesem Jahr feiert die vierte Kompanie der St. Johanni-Schützenbruderschaft in Tetekum vom 1. bis 4. Juli ihr großes Fest. Das Programm bestimmte die Mitgliederversammlung im Spielmannszugheim am Freitagabend.

Von Michael Beer

„Ich hoffe, dass ihr schon auf Schützenfestmodus seid“, sagte der Vorsitzende Norbert Hohenlöchter zur Begrüßung, bei der er besonders den noch amtierenden König Matthias Engbert willkommen hieß. Schriftführer Hermann Gerwert warf in seinem Jahresbericht einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der Schützen im vergangenen Jahr. Der erste Kassenbericht des neuen Geschäftsführers Reinhard Spräner fiel recht positiv aus.

Bei der Vorstellung des Festprogramms gab es eine ausgiebige Diskussion über eine Neuerung, die der Vorstand als Versuch ansieht. Der Zapfenstreich soll nicht im Anschluss an die große Generalprobe am Freitagabend auf der Festwiese in der Seppenrader Schweiz stattfinden, sondern im Anschluss an Schützenmesse und Kranzniederlegung am Samstag auf dem Kirchplatz. Die Brass Band Lüdinghausen und der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ werden beim Zapfenstreich aufspielen.

Eröffnet werden die Festtage am Freitag (1. Juli) mit der Generalprobe auf dem Festplatz. Im Anschluss sorgte ein DJ für Stimmung beim Tanz im Festzelt. Das gesamte Bataillon tritt am Sonntag (3. Juli) auf der Festwiese zur Verabschiedung des alten Königspaares und zum großen Umzug an, bevor das Königsschießen beginnt. Dazu erhofft sich der Vorstand viele Kandidaten. „Die vier Jahre sind schneller vorbei, als man denkt. Macht euch keine Sorgen, ich kann das jedem nur empfehlen“, so der amtierende König, Matthias Engbert. Um 20 Uhr wird das neue Königspaar den Festball eröffnen. Der Frühschoppen, mit Ehrung verdienter Mitglieder und Tanz beginnt am Montag (4. Juli) um 10 Uhr im Festzelt.

Quelle:http://wn.de

Fröhlicher Straßenkarneval in Seppenrade

Ein Kino fürs Rosendorf

Karneval Im Rosendorf: Am Sonntag zogen junge und alte Narren durch die Straßen, anschließend gab es fröhliche Unterhaltung für die Kinder im Feszelt.

Karneval Im Rosendorf: Am Sonntag zogen junge und alte Narren durch die Straßen, anschließend gab es fröhliche Unterhaltung für die Kinder im Feszelt. Foto: mib

 Seppenrade –

Die Stoßgebete gen Himmel haben sich gelohnt. Eine Viertelstunde bevor der große Karnevalsumzug der Kinder starten sollte, öffnete der Himmel seine Pforten. Es goss wie aus Eimern. Punkt 10.11 Uhr aber konnte der närrische Lindwurm seine Runde durch das Dorf drehen. Nicht nur im Zug gingen viele bunt kostümierte Kinder und Erwachsene mit, auch an den Straßen verfolgten viele Zaungäste das Treiben. Musikalisch begleitet wurde das Jeckenvolk vom Spielmannszug „Klingendes Spiel“ und den Dorfmusikanten.

Von Michael Beer

Der Kindergarten St. Dionysius und der Kegelclub „Daß Letzte“ hatten wieder lustige Motivwagen dabei. Im Mittelpunkt aber stand das Prinzenpaar, Frederik und Leticia, mit seinen Funken Amelie und Katharina. Deren Prunkwagen war natürlich immer von Kindern umringt, gab es doch hier viele Süßigkeiten von den Kleinen zu ergattern.

Im Festzelt wartete auf Jung und Alt ein buntes Unterhaltungsprogramm, das nach der Begrüßung durch Markus Wittkemper, Präsident der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“, durch den Spielmannszug eröffnet wurde. Für die tänzerischen Darbietungen sorgten die Tetekumer Funken, die Tetekumer Minifunken und natürlich die Ambossfunken. Erstmals mit dabei auch die Fortunen mit zwei Kindertanzformationen und der Einradgruppe. In seiner Proklamation nahm das Prinzenpaar aktuelle Geschehnisse aus Seppenrade und Lüdinghausen aufs Korn. So schlugen Prinz Frederik und Prinzessin Leticia vor, ein Kino in Seppenrade zu bauen, falls die Lüdinghauser mit diesem Projekt nicht vorankommen.

Star des Programms aber war „Tobi“, ein ganz gelehriger Hund, der seinem Frauchen Rosi Lachmann die Wäsche von der Leine nahm, Bier aus dem Kühlschrank holte oder einigen Kindern einen Hut aufsetzte. Zum Finale erhielten die Kleinen von einem Clown Ballons nach ihren Wünschen modelliert.

Am heutigen Rosenmontag startet um 15.11 Uhr die große Prunksitzung von „Stabil daobi“. Der Karnevalsverein hat keine Kosten und Mühen gescheut, ein Programm der Spitzenklasse auf die Beine zu stellen. So treten die Sängerin Luisa, Comedian Hieronymus, Michael Becker als Büttenredner, die Swingersöhne, die „Humorsapiens“ sowie die Ambossfunken und Tetekumer Funken auf, bevor dann der Kehraus mit Livemusik beginnt. Angst vor dem angesagten Sturm haben die Seppenrader Karnevalisten nicht. Das Zelt sei so fest verankert, dass der Sturm dem nichts anhaben könnte, wurde versichert.

Quelle:http://wn.de

Großes Karnevalsfest auf dem Hof Sasse

Tetekum schunkelt bis zum Morgen

Die Tetekumer Tanzgruppen präsentierten sich bei der Veranstaltung von „Ümmes de Ollen“ prächtig: Zum großen Finale im voll besetzten Festzelt schneite es Konfetti auf die Tetekumer Funken.

Die Tetekumer Tanzgruppen präsentierten sich bei der Veranstaltung von „Ümmes de Ollen“ prächtig: Zum großen Finale im voll besetzten Festzelt schneite es Konfetti auf die Tetekumer Funken. Foto: Lauritz Leibold

Seppenrade –

Auch wenn das Wetter sich eher nach Herbst anfühlte, wurde am Samstagabend die fünfte Jahreszeit gefeiert: Auf Einladung des Tetekumer Karnevalsvereins „Ümmes de Ollen“ feierten Hunderte im Festzelt auf dem Hof Sasse. Zu Beginn marschierte der Elferrat mit dem Vorsitzenden Matthias Engbert ein, der auch durch den Abend führte. Für musikalische Begleitung sorgte DJ Albert.

Von Lauritz Leibold

In diesem Jahr zu Gast war wieder der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ aus Seppenrade, den Engbers als festen Bestandteil der Tetekumer Karnevalsfeiern würdigte und der das Publikum mit Märschen und passender Karnevalsmusik begeisterte. Ebenfalls ein gern gesehener Gast war der Karnevalsnachbar aus Olfen, „KITT Olfen“, der sich mit allem was Rang und Namen hatte, präsentierte. Als Gastgeschenk hatten die Olfener ihr eigenes Karnevalslied mitgebracht, was mit großem Applaus honoriert wurde.

Anschließend stand das erste Highlight des Abends an: der Gardetanz der Tetekumer Funken, die mit ihren akrobatischen Darbietungen das Publikum überzeugten. Eine Zugabe wurde geforderte und auch gewährt.

Matthias Engbert bedankte sich danach bei allen Helfern des Abends und begrüßte besonders die Ehrengäste, darunter auch Ehrenvorsitzender Theo Schilling und stellvertretender Bürgermeister Anton Holz, der dem Verein zum 90-jährigen Bestehen gratulierte und allen noch eine „tolle Feier“ wünschte.

Und die hatten die Besucher auch: Es wurde gesungen, geschunkelt und geklatscht, die Tetekumer Minifunken zeigten ihr großes Können, und auch die Firebirds, die dritte Tetekumer Tanzgruppe überzeugte mit Disco-Outfit und ABBA-Musik. Selbst als die Musik für kurze Zeit ausfiel, übernahm das Publikum kurzerhand mit eigenem Gesang die musikalische Begleitung. Einen weiteren Gardetanz boten die Ambossfunken vom Karnevalsverein „Stabil daobi“ aus Seppenrade, der ebenfalls mit ausgiebigem Applaus belohnt wurde.

Zum Abschluss des Programms präsentierten dann die Tetekumer Funken noch einmal ihren Showtanz: In Wintersport-Outfit tanzten sie zu passenden Liedern, wie „Wir fahren mit dem Bob“ und boten dem Publikum eine beeindruckende Show, bei der Konfetti den Schnee ersetzte. Im Anschluss eröffneten Elferrat und Funken gemeinsam den Tanzabend und es wurde gefeiert bis in die Morgenstunden.

Quelle: http://wn.de

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