Zeitungsbeiträge

Rosenfest

350 Helfer im Dauerstress

Das Rosenfest des Heimatvereins Seppenrade erlebte am Samstagabend einen tollen Auftakt. Auf dem Kirchplatz und im Rosengarten trafen sich Tausende von Besuchern, um gemeinsam zu feiern. Die Rahmenbedingungen – insbesondere das Wetter – waren entsprechend gut.

Tausende Besucher feierten zum Auftakt des Rosenfestes am Samstagabend bei bestem Wetter ausgelassene und stimmungsvolle Partys. Die Jugend ließ sich im Licht durchfluteten Rosengarten von einem DJ vom „Musikpark“ einheizen, das etwas ältere Publikum schwang das Tanzbein mit der Partyband „Sound Cocktail“ im Schatten der illuminierten Pfarrkirche St. Dionysius.

Was aber wären diese Partys und das Rosenfest ohne die die große Schar der vielen freiwilligen Helfer? Wenn der Heimatverein als Veranstalter jedem ehrenamtlichen Helfer nur den Mindestlohn zahlen würde, er müsste am Ende des Festes tief rote Zahlen schreiben. In vielen Firmen und Betrieben gibt es für 40 Jahre und mehr Betriebstreue goldene Uhren und dicke Geldgeschenke. In Seppenrade blicken viele Helfer auf 30, 40 und mehr Jahre an ehrenamtlicher Tätigkeit für den Heimatverein in der 47-jährigen Geschichte des Volks- und Rosenfestes zurück. Als äußere Anerkennung dafür gibt es am Dankeschönabend einen Bierkrug, Freibier und ein leckeres Abendessen. Der Verein erhält einen kleinen finanziellen Zuschuss aus dem Erlös des Festes. Viele Vereine und Gruppierungen stellen Jahr für Jahr Helfer für den Auf- und Abbau, als Zapfer, Kassierer, für die Verpflegungsstände oder das Küchenteam ab. Selbst der Pastor packt mit an. An Nachwuchs mangelt es zum Glück nicht, wie das große Engagement der Landjugend oder der Jungkolpinggruppe zeigt.

So lobte Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, bei seinem Grußwort zur Eröffnung dieses ehrenamtliche Engagement in Seppenrade. „Ohne den Einsatz der rund 350 Helfer, die seit einer Woche im Einsatz sind, würde beim Rosenfest nichts laufen“, sagte Landfester.

Traditionell eröffnete der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ das dreitägige Fest. Erstmals traten dabei die „Tetekumer Funken“ mit Tanzdarbietungen zu Melodien aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens auf, bevor dann die Band „Sound Cocktail“ bis tief in die Nacht für Stimmung sorgte. Währenddessen dröhnten die Bässe im Rosengarten. Und wer von lauter Musik noch nicht genug hatte, konnte sich auf der Kirmes im oberen Teil des Rosengartens vergnügen.

Mit einem Jazzfrühschoppen auf dem Kirchplatz eröffnete die „Traditional Jazz Gang“ das vielseitige Programm am Sonntag. Höhepunkt waren die Darbietungen zum Thema „Wasserwelten“, die am Abend im Rosengarten gezeigt wurden.

Heute (Montag) stehen die Kinder im Mittelpunkt, die ab 14.30 Uhr die Kirmesattraktionen genießen können. Die Puppenbühne „Fantoccio“ zeigt ab 15 Uhr das Stück „Schneiderlein Nadelfein“. Zum Ausklang sorgt ab 20 Uhr die Partyband „Groove Chucks“ für Stimmung. Gegen 22 Uhr wird die Party vom großen Höhenfeuerwerk kurz unterbrochen.

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Hüwelgemeinschaft feierte Sommerfest und ermittelte Kinderkönig

Jan Aschwer regiert

Jan Aschwer und Sarah Hecker sind das neue Königspaar der Kinder am Hüwel in Seppenrade. Ermittelt wurde er am Sonntag, als die Kinder auf eine zum Vogel umgerüstete Ananas warfen.

Jung und alt der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet alltied“ waren am Wochenende in Feierlaune. Nachdem die Erwachsenen am Samstag bis in „die Puppen“ ihr Sommerfest gefeiert hatten, waren die Kinder am Sonntag an der Reihe. Morgens schon zogen die jungen Schützen durch das Hüwelgebiet und stellten ihre Wachen auf. Begleitet vom Spielmannszug „Klingendes Spiel“, der am Nachmittag noch zur Unterhaltung aufspielte, wurde das alte Königspaar abgeholt und auf dem Festgelände mit dem Fahnenschlag verabschiedetet.

Dann begann das Vogelwerfen der über 40 Mädchen und Jungen. Der aus einer Ananas gebaute Vogel erwies sich aber lange als recht standfest. Nachdem er aber mit dem Messer bearbeitet worden war, ging es dann recht schnell. Jan Aschwer von der Anni-Siepe-Straße holte unter dem Jubel der vielen Kinder und Zuschauer den letzten Rest von der Stange. Zur Mitregentin nahm er sich Sarah Hecker. Als Ehrendamen ergänzen Annalena Klaas und Theresa Tüns den Thron.

Zur Proklamation des neuen Königspaares war die gesamte Kompanie angetreten. Das wurde abschließend mit einem Fahnenschlag geehrt.

Während und nach dem Vogelwerfen hatten die Anlieger des Hermann-Löns-Weges, der Droste-Hülshoff-Straße und der Schillerstraße für die Kleinen einen Spieleparcours aufgebaut. Dosenwerfen, Kartfahren, ein Maltisch oder Kirschkernweitspucken waren bei den Mädchen und Jungen ebenso beliebt wie der Stand mit Zuckerwatte und Popcorn.

Derweil trafen sich die Eltern im und am Hüwelheim zu Kaffee und Kuchen.

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Stephan Schubert ist neuer König

Karneval auf dem Schützenthron

Stephan Schubert holte am Sonntagabend um 17.40 Uhr mit dem 319. Schuss den Vogel von der Stange. Schubert, Mitglied des Elferrates der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“, nahm sich Maike Berndstrotmann, Tänzerin bei den „Ambossfunken“ zur Mitregentin und ist somit neuer Regent der ersten Kompanie der St.-Johanni-Schützenbruderschaft.

Zwei Karnevalisten besteigen den Thron der ersten Kompanie der St.-Johanni-Schützenbruderschaft. Stephan Schubert holte um 17.40 Uhr mit dem 319. Schuss den Vogel von der Stange. Schubert, Mitglied des Elferrates der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“, nahm sich Maike Berndstrotmann, Tänzerin bei den „Ambossfunken“ zur Mitregentin. Über eine Stunde lieferte sich der neue König mit Bernd Klüter und Ronald Kortstiege einen spannenden Kampf um die Königswürde.

Traumhaftes Wetter begleitete die Schützen bereits seit der Generalprobe am Freitag, die von vielen Bürgern auf der herrlichen Festwiese an „Naundrups Hof“, beim Umzug durchs Dorf und anschließend auf der Festwiese an der Kastanienallee besucht wurde. Anschließend wurde im und vor dem Festzelt auf dem neuen Festplatz noch lange gefeiert. Nach dem Ruhetag am Samstag wurden die Seppenrader am frühen Sonntagmorgen von Trompetenbläsern geweckt, bevor es zum Festhochamt in die Pfarrkirche ging. Hier weihte Pfarrer Siegbert Hellkuhl die neuen Schlagfahnen mit Seppenrader Motiven. Für lautes Lachen sorgte Pfarrer Hellkuhl, als er während der Messe die Schützen zum Rosenkranzgebet nach dem Umzug einlud. Nach der Vergatterung zog die erste Kompanie vom Kirchplatz zum Ehrenmal, um zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder einen Kranz niederzulegen.

Um 13 Uhr trat das gesamte Bataillon der St. Johanni-Schützenbruderschaft am Naundrups Hof an, um das alte Königspaar, Markus Wittkemper und Steffie Busche mit ihren Ehrendamen, mit einem Fahnenschlag zu verabschieden. So schön das Wetter auch war, die Schützen und Musiker in ihren dicken Uniformen konnten einem bei der Hitze nur leidtun. In seiner Abschiedsrede betonte Markus Wittkemper, dass er gern König gewesen sei. Davon habe er als Kind schon geträumt. „Ich bin froh, dass der neue Festplatz rechtzeitig fertig wurde“, sagte Wittkemper. General Alfred Cordell dankte der Familie Peick für die Bereitstellung dieser schönen Anlage. „Dies Fest soll ein Fest für alle alten Seppenrader und Neubürger sein“, sagte Cordell. Bevor sich der große Umzug, begleitet von den Dorfmusikanten, dem Spielmannszug Klingendes Spiel und dem Fanfarenzug Buldern, in Bewegung setzte, wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Nach der Polonaise ließ sich das neue Königspaar beim Festball am Sonntagabend, zu dem die Gruppe „Motion“ aufspielte, gebührend feiern.

Mit dem Frühschoppen wird das Fest am heutigen Montag fortgesetzt. Antreten ist um 9.45 Uhr auf dem Parkplatz „Naundrups Hof“. Der Frühschoppen mit Ehrungen beginnt um 10 Uhr.

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Erste Kompanie in Seppenrade übte für den großen Schützenfest-Auftritt

Gelungene Generalprobe

Gut vorbereitet können die Schützen der ersten Kompanie der St.-Johanni-Bruderschaft in Seppenrade dem ersten Juli-Wochenende entgegen sehen. Die Generalprobe für das Schützenfest ging am Freitagabend reibungslos über die Bühne.

Die Schützendamen und -männer der ersten Kompanie der St.-Johanni-Schützenbruderschaft sind für ihr großes Fest vom 5. bis 8. Juli schon drei Wochen vorher bestens gerüstet. Und wenn das Wetter am ersten Juliwochenende genau so schön wie bei der kleinen Generalprobe am Freitag ist, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Über 120 Schützen waren am Freitagabend auf der großen Grünanlage an der Gaststätte „Naundrups Hof“ angetreten, um zusammen mit den Musikern des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ erstmals gemeinsam im großen Rahmen die Kommandos und die Marschordnung zu proben. In Marschordnung ging es dann auf den Hof Lohoff-Winkelmann, wo der Vorsitzende Franz Wiedenlübbert das Königspaar und die Kompanie begrüßte.

Bevor nach dem Parademarsch das Freibier in Strömen floss und Grillwürstchen zur Stärkung gereicht wurden, gab es einige Vorstandsmitglieder und Offiziere zu ehren, die für acht und vier Teilnahmen am traditionellen Dorfschützenfest ausgezeichnet wurden. Für acht Teilnahmen erhielten Walter Becker, Alfons Nienhaus und Dr. Rolf Schulte-Fischedick, für vier Teilnahmen Michael Becker, Martin Hölper, Guido Hallekamp, Andreas Nopto, Daniel Schlütermann und Antonius Schlinger einen Orden überreicht.

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Hendrik Bergmann wird erster Kinderschützenkönig beim Spielmannszug

Und immer feste drauf auf die Melone!

Mit Steinen auf eine Melone werfen – so wird man beim Spielmannszug „Klingendes Spiel“ Kinderschützenkönig. Bei der Premiere hatte Hendrik Bergmann die Nase vorn.

Nach den Senioren hat nun auch die Jugendgruppe des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ ihr Schützenkönigspaar. Zum ersten Mal in der Geschichte des Musikzuges, der in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen feiert, lud der musikalische Nachwuchs zu seinem Schützenfest ein.

Viele Mädchen und Jungen hatten sich am Vereinsheim am Samstagnachmittag bei herrlichem Sommerwetter getroffen. Eine dicke Melone diente als Vogel, der fleißig mit Steinen beworfen wurde.

Hendrik Bergmann holte mit einem gezielten Wurf den Rest von der Stange und damit den Titel des ersten Schützenkönigs der Jugendgruppe. Zur Mitregentin wählte er Theresa Tüns, Maren Vormann und Kira Bergmann wurden zu Ehrendamen ernannt.

Der Jugendvorstand hatte für den bunten Nachmittag ein tolles Programm zusammengestellt. Nach dem spannenden Vogelwerfen wurde es noch spannender, als Feuerwehrmänner des Löschzuges Seppenrade den Kindern und Jugendlichen eindrucksvoll zeigten, wie gefährlich es sein kann, einen Grill mit Benzin anzuzünden oder brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Auch der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher wurde den Spielleuten gezeigt.

Zum Abschluss des schönen Tages wurde zusammen mit den Senioren am Vereinsheim noch gegrillt.

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„Klingendes Spiel“ erhielt in Essen Höchstwertung

„Spectaculum“ überzeugt die Jury

„Spectaculum“ – das „Vorzeigestück“ des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ aus Seppenrade – überzeugte beim Wettstreit in Essen am Wochenende die Juroren. Mit einer Höchstwertung verließen die Musikanten aus dem Rosendorf die musikalische Arena.

Bei der Teilnahme am Wertungsspiel des Spielmannszuges „Glück-Auf“ Feuerwehr Essen erreichte der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ aus Seppenrade am Sonntag bei elf teilnehmenden Vereinen die Tageshöchstwertung und damit das Prädikat „Sehr gut“. In der Ober-/Höchststufe trugen die Seppenrader unter der Leitung von Ann-Kathrin Westrup die Originalkompositionen „Spectaculum“ sowie „Vietnam Spring“ vor und bewiesen damit ihr derzeit sehr gutes Leistungsvermögen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Obwohl in der bisherigen Saisonvorbereitung das eigene Jubiläumskonzert im Vordergrund stand und die Seppenrader leicht ersatzgeschwächt nach Essen fuhren, wurde die Wertungsjury mit einem gelungenen Vortrag überzeugt. Im Kritikgespräch gab es von der Jury Hinweise, um einzelne Details noch verbessern zu können, aber insgesamt viel Lob für den musikalischen Vortrag. Das in der gleichen Wertungsstufe gestartete Trommler- und Pfeifercorps Strauch aus der Eifel errang das Prädikat „gut“.

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Mitreißender Melodienreigen

Spielmannszug „Klingendes Spiel“ mit glanzvollem Auftritt in der Realschulaula

Lüdinghausen. Gaukler geben sich ein Stelldichein, Musikanten fiedeln fröhlich, Händler bieten ihre Waren feil – es ist mächtig was los auf einem mittelalterlichen Markt. Genau diese Atmosphäre vermittelten die Spielleute des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ Seppenrade mit ihrer Dirigentin Ann-Kathrin Westrup am Sonntag mit ihrem Vorzeigestück „Spectaculum“. Wer im Publikum einen Moment die Augen schloss, fühlte sich mitten in den mittelalterlichen Trubel versetzt. „Spectaculum“ war nur eines von vielen Stücken, das die rund 50 Musiker in der fas ausverkauften Aula der Realschule Lüdinghausen präsentierten. Dabei reichte das kurzweilige und abwechslungsreiche Repertoire von Filmmelodien, Originalkompositionen, Polkas bis zu Märschen. Anlass war das 60-jährige Bestehen der Spielschar.

Sebastian Stimberg, erster Vorsitzender des Vereins, begrüßte zu Beginn der Veranstaltung die Konzertbesucher, unter ihnen den stellvertretenden Bürgermeister Jo Weiand und den Präsidenten des Landesmusikverbandes NRW, Peter Mork. Eröffnet wurde das Konzert mit „The University of Pennsylvania Band March“ einem schwungvollen, amerikanischen 6/8-Marsch. Im Anschluss daran erfüllten fernöstliche Klänge den Saal bei „Vietnam Spring“, einer Originalkomposition für Spielleuteorchester. Unter der musikalischen Leitung von Ann-Kathrin Westrup bewiesen die Musiker ihre Vielseitigkeit bei den darauf folgenden Filmmelodien „The longest day“ und „In the mystic land of egypt“. Die ersten Beifallsstürme ernteten die Spielleute für ihre Interpretation der „Forrest Gump-Suite“, die passend zur Filmmusik mit einem Kino-Trailer unterlegt war.

Zum Abschluss des ersten Konzertteils kündigten Marion Ader und Günter Niehues, die beiden gut gelaunten und charmanten Moderatoren, das Stück „Pirates of the Caribbean“ an, mit dem sich die Konzertbesucher kurzzeitig auf die Reise mit Captain Jack Sparrow  aus dem gleichnamigen Kinofilm machen konnten. Die Bühne verwandelte sich in die Black Pearl und aus den Musikern wurden Piraten der Südsee. Mit großem Applaus wurden die Spielleute in die verdiente Pause verabschiedet.

Nach der Pause zeigte zunächst ein reines Böhmflöten-Ensemble sein Können und präsentierte gefühlvoll die Ballade „Tears in heaven“ von Eric Clapton. Im Anschluss daran begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Jo Weiand die Konzertbesucher und besonders die Spielleute. „Welch großartige musikalische Demonstration, welch eine Entwicklung, die der Verein in den letzten Jahren genommen hat“ zeigte Weiand sich äußerst angetan vom ersten Konzertteil. Der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ sei über die Stadtgrenzen hinaus ein Aushängeschild für Seppenrade und die Stadt Lüdinghausen. Die Stadt sei stolz und dankbar, über so einen Verein zu verfügen.

Mit ihrem Erfolgsstück „Spectaculum“ vom Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim zeigten die Spielleute eindrucksvoll, wie der Sound eines modernen Spielleuteorchesters durch den Einsatz von Böhmflöten sowie Alt- und Bassflöten, Mallets und Kesselpauken heute klingt. Zum Träumen lud die Filmmelodie „Theme from Aladdin“ ein.

Ein besonderes Highlight hatten die Spielleute aus dem Rosendorf ihren Gästen bis zum Schluss aufbewahrt. Mit „Music“ von John Miles, eine der Hymnen der Popmusik, beendeten sie ihr Konzertprogramm. Hatte das Publikum bereits zum Ende des Titels im rhythmischen Staccato mitgeklatscht, hielt es danach keinen mehr auf seinen Sitzen. Mit stehenden Ovationen wurde eine Zugabe gefordert und die Spielleute ließen sich nicht lange bitten. Mit dem weltbekannten „Fliegermarsch“ wurden auch die zahlreichen Freunde der Marschmusik bedient.

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Spielmannszug gibt im April Konzert

Klingendes Spiel wird 60

Sechs Jahrzehnte im Zeichen der Musik: Der Seppenrader Spielmannszug „Klingendes Spiel“ feiert Geburtstag und wird aus diesem Anlass am 14. April ein Konzert in der Aula der Realschule geben.

Auf sein 60-jähriges Bestehen blickt der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ in diesem Jahr zurück. Und dieses Jubiläum wird mit drei großen Veranstaltungen gefeiert.

Sein musikalisches Können stellt der Spielmannszug am 14. April (Sonntag) bei einem Jubiläumskonzert in der Aula der Realschule in Lüdinghausen ab 17 Uhr unter Beweis. Bürgermeister Richard Borgmann erhielt dazu vom Vereinsvorsitzenden Sebastian Stimberg und Geschäftsführer Martin Hülk neben aktuellen Fotos des Musikzuges die ersten Eintrittskarten bei einem Besuch im Rathaus. Fortgesetzt wird das Jubiläum am 14. September (Samstag) mit einem buntem Abend im Festzelt, bei dem die SuB-Band aus Ascheberg aufspielen wird. Dabei werden sicherlich die fünf noch lebenden Gründungsmitglieder im Mittelpunkt des Programms stehen.

Am 15. September (Sonntag) werden viele Musikzüge aus der Nachbarschaft mit einem bunten Umzug durchs Dorf den Seppenrader Spielleuten zum runden Geburtstag gratulieren und anschließend im Festzelt bei einem Freundschaftstreffen aufspielen.

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Kinderkarneval im Rosendorf

Rote Nasen gab‘s umsonst

Seppenrade – 

Jung und Alt ließen es sich am Sonntagmorgen nicht nehmen, den Kinderumzug zu begleiten oder am Straßenrand den kleinen Narren sowie dem Kinderprinzenpaar auf dem Festwagen zuzujubeln.

Rote Nasen mussten zum Umzug beim Kinderkarneval der KG „Stabil daobi“ am Sonntagmorgen nicht gekauft werden, die gab es angesichts des Wetters kostenlos. Jung und Alt ließen es sich nicht nehmen, den Zug zu begleiten oder am Straßenrand den kleinen Narren sowie dem Kinderprinzenpaar auf dem Festwagen zuzujubeln.

Bevor sich aber der närrische Lindwurm um 10.11 Uhr in Bewegung setzte, hatten die Verantwortlichen noch alle Hände voll zu tun, denn in der Nacht waren alle Wasserleitungen für die Theken und Toiletten eingefroren. Das Problem war schnell gelöst, und das bunte Treiben auf den Straßen in Seppenrade konnte pünktlich beginnen. Für Dorfsheriff Manfred Speicher war es der letzte Einsatz beim Kinderumzug, für den er in vielen Jahren die Straßen freigehalten hatte. Angeführt von den „Mexikanern“ der Dorfmusikanten und den Bauarbeitern des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ zogen die kleinen Jecken durchs Dorf. Mittendrin das Kinderprinzenpaar, Jonas und Nina, mit den Funken Emily und Josefine, die fleißig Bonbons auf die vielen Zuschauer warfen. Mit im Zug wieder ein Motivwagen des Kegelclubs „Daß Letzte“ unter dem Motto „Geiz ist geil im Karneval, Siäpros Schotten feiern überall“ und vom Kindergarten St. Dionysius.

Im warmen Festzelt wartete nach der Begrüßung durch Präsident Ludger Stegt ein kurzweiliges Programm auf die kleinen und großen Gäste. Süße Orden gab es für die Premiere der kleinen Tänzerinnen der „Piccolinos“ und „Pinochios“. Nachdem das Kinderprinzenpaar seine Proklamation vorgetragen hatte, begeisterten die Tänzerinnen der Tetekumer Funken und Tetekumer Minifunken mit ihren Gardetänzen. Bauchredner Michael Schürkamp als „Master Me“ und seine Puppen, die immer nur eins wollten, nämlich eine Currywurst, zogen die Kinder so magisch an, dass sich die Bühne immer mehr füllte. Mit ihrem Showtanz beendeten die Ambossfunken als Agenten 007 das Programm, das nahtlos in den Dämmerschoppen überging, zu dem DJ Kiko für Musik und Stimmung sorgte.

Am heutigen Montag endet die fünfte Jahreszeit mit der großen Prunksitzung, die um 15.11 Uhr mit einem bunten Unterhaltungsprogramm im Festzelt beginnt. Nach dem Finale spielt gegen 18 Uhr die Gruppe „Motion“ zum Tanz und Kehraus auf.

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„Stabil daobi“ feiert ausgelassen

Kinderprinzenpaar der Session ist ermittelt

Jonas Hols und Nina Holtermann stellen das Kinderprinzenpaar der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“. Begleitet werden sie durch die Session von den Funken Emily Hols und Josefine Hartweg.

Das Geheimnis um das Kinderprinzenpaar der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“ ist gelüftet. Jonas Hols und Nina Holtermann werden als Prinz und Prinzessin, begleitet von Emily Hols und Josefine Hartweg als Funken, den Kinderkarneval am Sonntag (10. Februar) anführen.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt wird das närrische Quartett aber schon in der kommenden Woche haben. Den Frauen der KFD wird bei deren Karnevalsfeiern, die am Mittwoch (30. Januar) ab 14 Uhr und Donnerstag (31. Januar) ab 18 Uhr im Heimathaus stattfinden, ein Besuch abgestattet. Höhepunkt der Regentschaft aber wird der Kinderkarneval sein, der zunächst mit einem bunten Umzug, der musikalisch vom Spielmannszug „Klingendes Spiel“ und den Dorfmusikanten begleitet wird, um 10.11 Uhr auf dem Aldi-Parkplatz startet.

Dort werden Prinzenpaar und Funken die große Kinderschar auf ihrem Prunkwagen begleiten. Im Anschluss wartet auf die Kinder ein buntes Programm im beheizten Festzelt vor dem alten Sportgelände. Neben verschiedenen Tanzgruppen wird Michael Schürkamp aus Münster, aus vielen Fernsehsendungen bekannt als Bauchredner „Master Me“, die Mädchen und Jungen mit einer tollen Show speziell für die Kleinen unterhalten. Über diesen „Künstler des Jahres 2006“ in der Sparte Bauchredner dürfen sich auch die Erwachsenen bei der Prunksitzung am Rosenmontag freuen, dann natürlich mit einem ganz anderen Programm.

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Mitgliederversammlung des Spielmannszugs

„Klingendes Spiel“ feiert 60-jähriges Bestehen

Mit Michelle Vierhaus, Leonie Greiwe und Ann-Kathrin Haverkamp wurden gleich drei neue Musikerinnen in die Seniorenabteilung des Seppenrader Spielmannszugs aufgenommen. Zudem ging es bei der Mitgliederversammlung am Samstag um die Vorbereitungen der Feiern zum 60-jährigen Bestehen der Musikantenriege.

Die Feiern zum 60-jährigen Bestehen werden der Höhepunkt im Vereinsleben des Spielmannszuges „Klingendes Spiel“ 2013 sein. Dafür wird sogar auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz verzichtet, wie die Mitgliederversammlung am Samstag beschloss.

Der Vorsitzende Sebastian Stimberg begrüßte zunächst die Musikleute, bevor Martin Hülk einen Blick auf das vergangene Jahr warf. Höhepunkte waren sicherlich die Teilnahme beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim und die Landesmeisterschaft in Stolberg, wo die Musiker die Qualifikation für die DM in Chemnitz schafften. Auf diese beiden Veranstaltungen ging Ann-Kathrin Westrup als musikalische Leiterin im Bericht der Ausbilder auch näher ein. „Unsere musikalische Darbietung hat die Wertungsrichter überzeugt. Wir seien Vorreiter, von denen sich andere Musikzüge eine Scheibe abschneiden könnten“, gab sie das Lob weiter. Stolz zeigte sich Westrup über die große Zahl der Ausbilder aus den eigenen Reihen, die Verantwortung für die jungen Musiker übernehmen.

»Unsere musikalische Darbietung hat die Wertungsrichter überzeugt. Wir seien Vorreiter, von denen sich andere Musikzüge eine Scheibe abschneiden könnten.« Ann-Kathrin Westrup

Trotz der Anschaffung teurer Musikinstrumente und hoher Fahrtkosten legte Kassierer Werner Niehues in Vertretung von Franz-Josef Tintrup eine ausgeglichene Bilanz vor. „Durch Auftritte allein wäre der Geschäftsbetrieb nicht zu bewältigen. Daher sind wir weiter auf unsere Tanzveranstaltungen angewiesen“, so Niehues. Der einstimmigen Entlastung folgte die Neuaufnahme von Michelle Vierhaus, Leonie Greiwe und Ann-Kathrin Haverkamp in die Seniorenabteilung.

Keine Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen. Sebastian Stimberg wurde als Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie seine Stellvertreterin Barbara Medding, Martin Hülk als Geschäftsführer mit Benedikt Lütke Volksbeck als dessen Stellvertreter, Franz-Josef Tintrup als Kassierer und Werner Niehues als zweiten Kassierer. Walter und Herbert Niehues als Tambourmajore und Ann-Kathrin Westrup ergänzen das Vorstandsteam, das durch die Beisitzer Mareike Hülk und Daniel Gosmann vervollständigt wird. Lisa Heckmann und Christian Schlinger werden im kommenden Jahr die Kasse prüfen. Die Mitglieds- und Fahrtkostenbeiträge werden 2013 nicht erhöht.

Klaus Bücker informierte über den Stand der Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier. Am 27. Januar (Sonntag) wird im Fotostudio Marquardt ein Foto vom gesamten Spielmannszug gemacht. Das große Jubiläumskonzert findet am 14. April (Sonntag) in der Aula der Realschule statt. Der Galaabend, mit Ehrungen der Gründungsmitglieder und Jubilare, ist für den 14. und der Jubiläumsumzug mit Musikfest für den 15. September terminiert. Im Herbst soll das Jubeljahr mit einem großen Familienfest der Spielleute ausklingen.

Die Teilnahme an verschiedenen Wettstreiten und Musikfesten soll in der Stammgruppe besprochen werden. Fest steht nur, dass mit allen Spielleuten beim 31. internationalen Musikfest vom 7. bis 9. Juni in Malente teilgenommen werden soll. Hinzu kommen natürlich wieder die musikalischen Begleitungen vieler Veranstaltungen im Dorf, wie dem großen Schützenfest am ersten Juliwochenende.

Quelle: www.wn.de

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